EUTextilienEU: Überarbeitung der EU-Vorschriften zur Textilkennzeichnung

EU: Überarbeitung der EU-Vorschriften zur Textilkennzeichnung

 

Die EU plant eine Überarbeitung ihrer Vorschriften zur Textilkennzeichnung. Kürzlich veröffentlichte die EU-Kommission eine Folgenabschätzung und startete eine öffentliche Konsultation.

Die bestehende Textilkennzeichnungsverordnung beschränkt ihre Vorschriften auf die Faserzusammensetzung von Textilerzeugnissen. Diese Einschränkung hat dazu geführt, dass in verschiedenen anderen Kennzeichnungsbereichen in den Mitgliedstaaten unterschiedliche Kennzeichnungsvorschriften entstanden sind.

Dieses Szenario hat folglich nicht nur die Komplexität der den Verbrauchern präsentierten Informationen erhöht (häufig kommt es zu Überschneidungen bei den Angaben), sondern auch zu Spaltungen im Binnenmarkt und zu steigenden Compliance-Kosten für die Unternehmen geführt.

Darüber hinaus erfordert die beschleunigte Entwicklung neuer Fasern in Verbindung mit Fortschritten in der Recyclingtechnologie eine verbesserte Faseridentifizierung. Derzeit konzentriert man sich ausschließlich auf physische Etiketten und vernachlässigt die Zugänglichkeit und Erschwinglichkeit digitaler Kennzeichnungstechnologien.

Im Einklang mit ihrem REFIT-Programm erwägt die Europäische Kommission die Umsetzung eines einheitlichen und konsistenten Regelwerks für die Kennzeichnungsanforderungen für Textilien und verwandte Produkte innerhalb des Textil-Ökosystems in allen relevanten Bereichen, einschließlich:

  • Bekleidung
  • Kleidung
  • Haushalts-/Innenausstattungsprodukte

Angesichts der EU-Strategie für nachhaltige und zirkuläre Textilien, Ein besonderer Schwerpunkt dieser Anforderungen liegt auf umweltrelevanten Informationen.

Ziel der Überprüfung ist eine Aktualisierung der Verordnung (EU) Nr. 1007/2011 mit dem Ziel:

  1. a) Gewährleistung, dass die Verbraucher genaue, verständliche und vergleichbare Informationen über die von ihnen erworbenen Textilien und verwandten Produkte erhalten können, ohne auf irreführende Angaben zu stoßen.
  2. b) Gleichzeitig soll auf EU-Ebene ein harmonisierter Ansatz erreicht werden, um den Compliance-Aufwand für Unternehmen zu minimieren und regulatorische Klarheit und Konsistenz im Einklang mit bestehenden Gesetzen und künftigen regulatorischen Weiterentwicklungen sicherzustellen.

Die öffentliche Konsultation ist zugänglich HIER.

Um mehr über die Konformität von Textilien in der EU und weltweit zu erfahren, wenden Sie sich bitte direkt an das Product Compliance Institute.

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Kunstlaan / Avenue des Arts 56, Brüssel

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